Aktuelles über Chuganaai
Hier werden wir sie in Zukunft über die Genesung von Chuganaai und den aktuellen Stand der Dinge informieren...
8.12.10
Am 24.11.10 hatte Chuganaai seine vorläufig letzte Konsultation bei Dr. Vannini in ZH; auch diesesmal war das Röntgenbild und der klinische Befund überaus positiv;
als ich den Ärzten und Tierpflegern das kleine Video vom Schneetraining auf meiner Kamera vorspielte, waren alle sprachlos, wie schön Chuganaai bereits nach knapp einem Jahr am Schlitten arbeiten kann. Es ist eine riesen Freude zu sehen, mit wieviel Elan, Spass und Willen er sich am Schlitten austobt; er hat nun doch schon etliche Kilometer Training hinter sich und zeigte nie irgendwelche Beschwerden...!
Ob er sich vorne im Team als Leithund beweisen und behaupten kann, das wird die Zeit zeigen; Chuganaai gehorcht recht gut, dennoch ist er noch sehr jung und unerfahren und hat noch nicht immer die Stärke, sich gegen Tacheeda durchzusetzen, wenn sie wieder mal einen Böldsinn vor hat!
19.8.10
Gestern Abend durfte Chuganaai sein erstes Training am Wagen meistern... es war eine Freude ihm dabei zuzusehen! Das Team trainierte ja auch das erste Mal ohne unseren Leithund Oumiok, welcher Anfang August unerwartet verstarb; dennoch liefen alle, als ob sie schon jahreweise so eingespannt seien! Es herrschte eine wunderbare Harmonie und Ruhe im Team.
Chuganaai's Gang wirkte sehr rhytmisch und synchron und weder gestern - unmittelbar nach den Training - noch heute zeigt er Anzeichen von Beschwerden wie Muskelkater oder Schmerzen. Er springt im Zwinger und Auslauf herum und fühlt sich pudelwohl; es scheint sogar, als sei er am Lachen und Jubeln, dass er nun endlich "ganz" zum Team gehört und mit zum Ziehen kommen darf!
(Auf den Bild ist Chuganaai vorne rechts, neben Tacheeda)
12.8.10
Gestern hatten wir erneut einen Kontroll-Termin mit Chuganaai in Zürich; nach einigen Minuten des "herumspringens" unter den fachkundigen Augen von Dr. Vannini und einigen Abmessungen an den Hinterläufen und den Muskeln gab er freudig grünes Licht für das Training am Schlitten bzw Wagen! Alles ist bestens verheilt, die Muskulatur auf beiden Seiten gleichmässig ausgebildet und die Hüfte völlig stabil... im kommenden Dezember - also 1 Jahr nach der OP - ist dann erneut ein Kontroll-Röntgen vorgesehen; dabei wird sich zeigen, ob die künstliche Hüfte auch unter der Belastung des Ziehens gut hält!
Wir freuen uns natürlich riesig, dass wir den grossen Schritt für und mit Chuganaai gewagt haben und dass er nun endlich seine Energie beim Ziehen ausleben darf!!
16.5.10
Chuganaai mutiert zum reinsten "Klettermax" seitdem die Hüfte gut verwachsen ist und er wieder mit den Grossen draussen sein darf...
Das Kontrollröntgen Ende April war auch in bester Ordnung! Dieses machten wir etwa 1 Monat früher, da er Mitte April erneut leicht zu Hinken begann... aber zum guten Glück gab der Spezialist nach dem Röntgen sofort Entwarnung - es handle sich hier mit grösster Wahrscheinlichkeit um eine Muskelzerrung oder evtl auch nur um einen starken Muskelkater ... aber es sei sicher nichts an der Hüftprothese!
Mittlerweile läuft er wieder sehr schön und gleichmässig und zudem wird er immer frecher mit den anderen.
15.3.10
Erneut ein herzliches HALLO an alle Besucher unserer HP!
Chuganaai ist seit beinahe 2
Wochen wieder bei den Anderen im Zwinger draussen und er geniesst es sichtlich:
keine geheizte Stube mehr, kein rutschiger Laminatboden, nicht mehr alleine
fressen müssen, schlafen im Stroh mit den Grossen, ihre Nähe
geniessen ... juhuii!
Er ist richtig aufgestellt, hat endlich wieder richtig Appetit, nimmt wieder an
Gewicht zu und vor allem er wächst wieder; lange Zeit hat er einen Stopp
eingelegt, als ob die "Natur" sagen wolle: du darfst nicht mehr wachsen und
zunehmen, du hast ja eine kaputte Hüfte... wir hatten lange Zeit das
ungute Gefühl, dass er nicht mehr richtig weiterwächst und ein sehr
kleiner Malamut bleiben wird, aber Gott sei Dank legt er nun richtig zu und
holt alles nach.
Wir gehen sehr viel spazieren, damit er seine Muskulatur zügig aufbaut und seine Hüfte so zusätzlich stabilisiert; er ist kaum zu bremsen, wenn er sein Gstähltli angezogen bekommt; er hat sowieso das Gefühl es gehe alles zu langsam und er würde lieber mit den andern mit dem Schlitten mit...aber dies geschieht frühesten im kommenden Herbst, wenn dann das Training für die nächste Saison beginnt... solange muss er sich noch mit laufen begnügen!
17.2.10
Eine weitere positive Neuigkeit von unserem Racker Chuganaai:
am Montag (15.2.) waren wir erneut zum Routine-Kontroll-Röntgen
bei Dr. Vannini und auch
dieses Mal war der Befund mehr als zufriedenstellend... alles gut angewachsen
und keinerlei Verschiebung der Prothese! Und auch mit dem Gangbild von
Chuganaai ist der Arzt absolut zufrieden und freut sich mit uns, dass alles zu
solcher Zufriedenheit läuft! Auch er ist doch einwenig überrascht,
dass trotz Chuganaai's "Wildheit" und seinem ganzen Herumspringen an der Leine
alles so perfekt einwächst und hält!
Nun darf Chuganaai bereits unter Aufsicht von uns wieder zu unseren anderen Hunden in den Zwinger; lediglich spielen und herumtollen mit den Grossen liegt noch nicht drinnen... aber auch das kommt wieder und wir sind momentan lieber noch etwas vorsichtiger, als es zu forsch anzugehen!
Zum Schlafen ist er im abgetrennten Zwingerteil und hat dort seine eigene Box mit Stroh in die er sich hineinkuschelt; die Anderen sind dann zwar durch das Gitter von ihm getrennt, aber dennoch nur eine "Schnauzen-Länge" entfernt und beim Füttern sind bereits wieder alle - wie früher auch - zusammen!
Chuganaai und Oumiok beim Laufen
28.1.10
Ich wollte allen Interessierten nur kurz bescheid geben, dass Chuganaai's Genesung wunderbar voranschreitet...
Da er aber zu Hause kaum mehr zu bändigen ist, haben wir vom Tierarzt gestern sozusagen die "Genehmigung" eingeholt, mit ihm absofort länger spazieren gehen zu dürfen... nämlich bis zu 2 Mal 1 Stunde pro Tag (statt nur 1/2 Stunde täglich)!
In 2 Wochen (d.h. Mitte Februar) haben wir das zweite Kontrollröntgen und sofern dies gut ausfällt und dort alles ok ist, darf Chuganaai wieder zu seinen Gspähnli hinaus in den Zwinger!
An dieser Stelle möchte ich noch kurz über die Spenden informieren... es ist so, dass wir ja einen fixen Betrag von unserer Seite aufbringen konnten und auch von der Züchterin einen gewissen Betrag bekamen; von Spendern aus euren Reihen erhielten wir bis zum heutigen Tag den Betrag von insgesamt 1260.- SFR HERZLICHEN DANK DAFÜR
Anbei stelle ich noch einige Fotos ein, damit sich alle vorstellen können, wovon ich spreche, wenn ich sage: "Chuganaai dreht momentan im roten Bereich und ist unterfordert!"
Wie heisst es so schön: Bilder sagen mehr als tausend Worte...
Chuganaai findet alles, was nicht niet- und nagelfest ist... von den Finken, über Zeitungen, Kissen, usw.
Aber es ist einfach schön zu sehen, dass es ihm so gut geht!
13.1.10
Heute Morgen war ich mit Chuganaai in der Praxis von Dr. Vannini für die Nachkontrolle und das Kontroll-Röntgen: was für eine Freude, alles ist so wie es sein sollte und die neue Hüfte ist perfekt eingewachsen und hat sich kein bisschen verschoben!!!
Auch klinisch sei er bestens, meineten die Ärzte; d.h. wie er läuft, springt, das Bein stellt,... alles in Ordnung!
Nun dürfen wir mit
ihm bereits wieder auswärts langsam spazieren gehen und unter
Aufsicht darf er sogar wieder für einige Minuten zu seinen "Gspähnli"
in den Zwinger... einzig müssen wir darauf achten, dass er nicht
hüpft, nicht spielt oder zu wild herunspringt, dafür ist es noch
zu früh!
Auch unsere Rücken können sich wieder erholen, denn Chuganaai darf ab jetzt die Stiegen selber meistern und wir müssen ihn nicht mehr mehrmals täglich die Treppen auf und ab tragen!
Wir freuen uns so riesig für unseren Wirbelwind, dass bis jetzt alles so gut verlaufen ist, er wieder schmerzfrei laufen kann und somit ein gutes Leben haben kann...
An dieser Stelle noch ein ganz herzliches DANKESCHÖN an alle, die uns geholfen haben:
mit aufmunternden Mails, mit Spenden, mit guten Tipps und Tricks, mit dem Ausleihen oder Empfehlen von Hilfsmitteln, mit dem Angebot von gratis Physiotherapie oder ähnlichem, usw... DANKE!
Es tut gut zu wissen, dass es noch so viele helfende "Elfen und Engel" da draussen gibt!
"kaputte" Hüfte am 20.11.2009
neues Hüftgelenk am 13.1.2010
7.1.10
Weihnachten und Neujahr sind schon wieder vorbei und Chuganaai macht sich wirklich toll; es ist eine Freude ihm bei den Fortschritten, die er macht zuzuschauen. Nebst den Fortschritten wächst aber auch sein Drang herumzutoben: jedes Mal beim Versäubern (etwa 4 Mal pro Tag also) sucht er Gelegenheiten, dass man einwenig unaufmerksam wird und dann probiert er an der Leine zu springen, zu jucken, zu drehen, hochzusteigen usw...
"Beschäftigungstherapie" bei einem jungen Schlittenhund, den man schonen soll, ist wirklich mega anstengend ... aber wir wussten ja, dass es viel Arbeit gibt und unsere beiden Kids helfen uns wirklich sehr und spielen bzw beschäftigen Chuganaai viel! Und was sind schon 8 Wochen im Gegensatz zu seinen Lebensjahren, die er bei einer guten Heilung nachher noch hat!!!
Wir freuen uns jedenfalls riesig mit und über unseren Sonnenschein!
Anbei noch ein paar Fotos von unseren Festtagen...
28.12.2009
Nun sind schon wieder etliche Tage seit des letzten Eintrags vergangen und die Wundheilung sieht wirklich perfekt aus - so wie es sein sollte!
Chuganaai bekam am 24.12. am Morgen noch die Klammern an der Wunde heraus. Mittlerweile sind alle kleinen Krusten abgefallen und die Naht sieht man schon fast nicht mehr... auch ist schon wieder ein kleiner Haarflaum zu sehen;
Er hat die Wunde auch immer wunderbar in Ruhe gelassen und sehr wenig daran geleckt, das trägt sicher auch der guten Heilung bei... Gott sei Dank konnten wir ihm somit den blöden "Kragen" ersparen!
Als Schwierigstes gestaltet sich im Moment das "Ruhighalten" von unserem "Springbock"...
Wenn man Chuganaai so sieht, glaubt kein Mensch, dass er erst vor 14 Tagen an der Hüfte operiert wurde.
Er läuft wirklich synchron schön gerade, kann sich seit etwa 3 Tagen auch wieder mit dem operierten Bein am Ohr kratzen (das konnte er vorher nämlich schon eine Weile nicht mehr, wegen den Schmerzen) und sitzt auch wieder gerade ab; vor der Operation lehnte er nämlich nur noch auf die linke Seite beim Sitzen!
Einzig sieht man ihm schon von weitem an, dass er es absolut DOOF findet entweder in der Box oder an der kurzen Leine angebunden liegen zu müssen;
"Draussen ist es kalt, es hat Schnee und ich darf nicht springen! Das perfekte Wetter für mich - einen Schlittenhund - zum Toben und zum Springen, ... und nun so was ... GRRRRRRR!! Mir stinkts! Lass mich bittttttttttte raus... "
Etwa so lassen sich seine Blicke und seine Gestik interpretieren...
Naja, "nur" noch 4 Wochen und dann ist das Schlimmste geschafft; dann darf er wieder in den Zwinger zu seinen Kollegen.
Roger und Chuganaai am Spielen
18.12.09
Nach täglichen Telefonaten die letzten Tage konnten wir gestern Nachmittag endlich unseren kleinen Liebling aus der Klinik von Dr. Vannini abholen!
Die Wiedersehensfreude und Erleichterung auf allen Seiten war sehr gross!
Nun sind wir dran,
unseren quirligen Racker so gut als möglich ruhig zu halten, ihn
immer wieder zum Versäubern raus zu tragen, ihn zu
unterhalten, usw.
Er sieht so witzig aus mit seinem rasierten Bein und den Hintern... und er macht es wirklich sehr gut; es scheint, als ob er das Gefühl hätte, es habe gar keine OP gegeben.
Er verhält sich, als ob er überhaupt keine Schmerzen hat, denn - wenn wir nicht rund um die Uhr schauen würden - würde er rumspringen und toben wie ein Geissbock!!! Aber das ist ja eigentlich ein gutes Zeichen...
13.12.09
... und kurz darauf schläft er bereit seelig und ahnt wahrscheinlich noch nicht, was die nächsten Wochen auf ihn zukommen wird...
Er wurde
narkotisiert, nochmals geröngt, es wurde eine Infusion gesteckt,
ein PDA-Katheter gelegt, er wurde rasiert,... und anschliessend von
Dr. Vannini und Prof. Dr. Kowaleski aus den USA operiert
... um etwa 15:00 Uhr kam dann endlich der für uns erlösende Telefonanruf aus der Klinik, dass die Operation vorbei und sehr gut verlaufen war!!! Chuganaai sei noch sehr beduselt, aber wohlauf und schlafe wieder in seiner Box.
Nun muss er noch für 3 Tage in der Klinik bleiben, dann dürfen wir ihn wieder nach Hause holen!
Dann geht die schwierigste und grösste Aufgabe für uns los, nämlich, Chuganaai 6 Wochen ruhig zu halten und zu schonen, damit die künstliche Hüfte gut verheilen und einwachsen kann... und dies bei unserem lebhaften "Geissbock", der nichts Schöneres kennt als herumzuspringen und und zu toben!!!
Wir werden uns die allergrösste Mühe geben, damit wir ihn keine Minute aus den Augen lassen.
28.11.09.
Im Februar 2009 kam Chuganaai in Dänemark zur Welt. Bereits dort hatte er sozusagen um sein Leben kämpfen müssen. Seine Mutter erkrankte etwa 10 Tage vor der Geburt und verlor bei dieser dann 2 von Chuganaai‘s Geschwistern. Er und sein Bruder überlebten und wurden mit der Flasche gross gezogen, bis er dann im Mai 2009 zu uns kam.
Er entwickelte sich wirklich prächtig, wurde ein sehr sozialer, verschmuster und aufgestellter Hund und gehorchte sehr gut; plötzlich im Oktober 09 begann er mit seinem Hinterlauf rechts zu hinken und sämtliche, teilweise aufwendigen Therapieversuche blieben erfolglos!
Mitte November hatten wir dann den Termin bei einem Hundeorthopäden in Zürich und nach einer ausgiebigen Untersuchung und einem Röntgen bekamen wir die niederschmetternde Diagnose: schwere Hüftdysplasie rechts; die linke Hüfte hingegen ist völlig normal ausgebildet! Die einzige Möglichkeit dass Chuganaai überhaupt wieder einmal "normal" und ohne Schmerzen laufen kann, war eine künstliche Hüftprothese!!!Wir starteten sehr viele Mails und Telefonate mit Züchtern rund um die ganze Welt, mit Freunden, Bekannten usw; wir sassen nächtelang vor dem Computer und lasen Berichte und stöberten in Foren zu diesem Thema… Es gab reichlich Erfahrung bei sogenannten „Haushunden“, aber keinerlei Erfahrungsberichte bei irgendeinem Schlittenhund!
Viele rieten uns einen solch aktiven Hund einzuschläfern, aber wir konnten uns einfach nicht zu einer solch drastischen Entscheid durchringen; auch wenn wir einigen Argumenten völlig zustimmen mussten, so sagte uns unser Herz und auch der Blick und die Lebensfreude von Chuganaai, dass wir einer Operation zustimmen sollten!
Mit einigen Spenden und unserem Ersparten konnten wir die aufwendige und dringend nötige Operation finanzieren und der Arzt setzte den Termin für die OP am 13.12.09 fest...